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Wenn man als Mietinteressent oder als Interessent für Versicherungen oder ähnliches aufgefordert wird eine Selbstauskunft einzureichen, ist das rechtlich gesehen erstmal datenschutzkonform. Gemachte Selbstauskünfte dürfen dabei auch nur zu dem vereinbarten Zweck verwendet und nur damit verbunden weitergegeben werden. Ein Verstoß dagegen ist strafbar. Doch was passiert nach der Verwendung? In der Realität geht es bei der Handhabung und bei der spätere Vernichtung der meist sehr datenschutzsensiblen Auskünfte, wird häufig schlampig zu.

Der Mietinteressent hat natürlich das Recht, schon vorab die Vernichtung der erteilten Selbstauskunft zu verlangen, wenn das Mietverhältnis nicht zustande kommt und das sollte er auch dringend schriftlich tun. Von diesem Rechnt machen aber leider nur sehr wenige Menschen Gebrauch. Eigentlich paradox, in Zeiten in denen wir über Vorabinformation und aktiven Zustimmung bei dem Sammeln von Daten im Internet sprechen, ist in das also iin der analogen Welt alles egal. Obwohl derjenige der eine Selbstauskunft abgegeben hat ein Recht hat, dass diese Infomrationen sachgerecht vernichtet werden – folgt aus dem Datenvernichtungsrecht und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung – passiert das viel zu selten.

Deshalb immer bei der Einreichung einer Selbstauskunft, die einreichende Organisation/Person schriftlich auffordern die Daten ordnungsgemäß zu vernichten bzw. zu löschen.

Tragen Sie hier ein und nach einem erhalten alle Informationen zum Thema Selbstauskunft.

1 Kommentar

anni schrieb am 1. Juli 2012 @ 12:29

so soll es auch sein. Ich habe leide eine Maklerin in Köln-Lindengthal erlebt, die sogar einen Schufaeintrag wagte (!), weil ich den Mietvertrag abgelehnt habe der nicht dem, was bei der Besichtigung gesagt wurde, entspracht und viele Klausen beinhaltete ( Verlegung der neuen Bodenbeläge nach den Vorstellungen des Vermieters Kosten ca. 25 Euro/qm und deren Entfernung beim Auszug wovon bei der Besichtigung keine Rede war!), fehlender Keller, obwohl ein anderer Keller bei Besichtigung gezeigt wurde als zu Wohnung gehörende! und paar weitere nicht dem Gesetz entsprechende Klausel). Die Maklerin bestand trotzdem auf Ihre Provision obwohl sie bei der Besichtigung Lügen erzählte und hat deswegen einen Schufaeintrag gemacht!

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