Wenn man als Vermieter eine Wohnung vermieten möchte wird man sicher durch die viele Fernsehsendungen über Mietnomaden und andere unseriöse Mieter aufgeschreckt sein. Beispielhaft wird in dem folgenden Beitrag von D.A.S. Verbrauchertipp eindrucksvoll gezeigt, wie der typische Mietbetrüger vorgeht – für den Eigentümer wird das immer zu einem teueren Problem. Doch man kann dagegen vorgehen.

Der folgende Beitrag erläutert auch, welche rechtlichen Möglichkeiten die Eigentümer haben und wie man mit einer solchen Situation umgeht. Allerdings verdeutlicht das auch, wie wichtig es ist eine gute Auskunft über den Mieter einzuholen bevor der Mietvertrag zustande kommt.

Um Mietnomaden oder Mietbetrügern im Vorhinein zu begegnen, sollten Vermieter unbedingt bei den neuen Bewerbern eine Schufa- oder Credireform-Auskunft über ihre neuen Mieter einzuholen – denn nur eine umfassende Auskunft über den Mieter kann helfen spätere Probleme zu vermeiden.

Dabei muss aber folgendes Beachtet werden:
A. Ohne Zustimmung des zukünftigen Mieters darf auf keinen Fall keine Schufa-Auskunft eingeholt werden!
B. im Optimalfall der Regel beschafft sich der Mieter selbst eine Schufaauskunft und legt sie dem Vermieter vor. Dieser kann diese kostenlos einmal im Jahr bei der Schufa einfordern.
C. Sollte sich der Bewerber weigern eine Auskunft vorzulegen, ist der Vermieter nicht verpflichtet einen Mietvertrag zu erstellen.

Ein Tipp: Eine weitere Möglichkeit der Absicherung gegen Mietnomaden oder unseroöse Mieter ohne die Einforderung ist, den angehenden Mieter zu bitten beim ehemaligen Vermieter eine Bescheinigung über die Regelmäßige Zahlung der Miete einzufordern. Alternativ kann auch eine Bescheinigung der Bank helfen. Natürlich sollte man vorher auf jedenfall auch eine Selbstauskunft des Bewerbers einfordern.

Tragen Sie hier ein und nach einem erhalten alle Informationen zum Thema Selbstauskunft.

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1 Kommentar

Johannes Wellmann schrieb am 30. September 2013 @ 14:52

Am Montg Vergangener Woche habe mit eien angehenden Mieter einen
Mietvertrag abgeschlossem. Der Mietvertag wurde vom angehenden Mieter
mit gebract ImVertrag wurde schriftlich das Recht kündigung des Vermieters (Kündigung wegen Eigenbedarfs als Einligerwohnung Teilkündigung Verwertungskündigung§§573 573 573a573b BGH ist daher
ausgeschlossen..Leider habe keine Kenntnisse über diese Gesetze.
Was bedeutet dieses für den Vermieter. Um eine Aufklärung möchte ich
bitten. Mit freundlichen Grüßen
Johannes Wellmann

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