Bei der Selbstauskunft zur Bewerbung für eine Wohnung ist einiges zu beachten. Hier erfahren Sie, was Sie über Selbstauskunft für Wunsch-Wohnung wissen müssen (inklusive Beispielformular).Auch wenn Sie nicht gesetzlich verpflichtet sind, den Bogen auszufüllen, sollten Sie dies trotzdem tun. Der Vermieter hat ein berechtigtes Interesse sicherzustellen,  ob Sie in der Lage sein werden, die Miete zu zahlen. Sie könnne davon ausgehen, dass sich Ihre Chancen auf die Wohnung bei Nichtabgabe der Selbstauskunft stark verringern werden bzw. gen 0 gehen werden. Ebenfalls sollten Sie davon absehen, die zulässigen Fragen falsch zu beantworten, da bei einem Zustandekommen eines Mietvertrags unter Falschangabe von Informationen, der Mietvertrag fristlos gekündigt werden kann. Je nach Vertrag können zu dem hohe Kosten für den entstehen, der durch falsche Angaben versucht hat, die Wohnung zu bekommen.

Hier ein paar Tipps und Hinweise für Sie:

  1. Das Ausfüllen einer sogenannten Selbstauskunft verpflichtet Sie natürlich nicht dazu, die Wohnung später auch wirklich zu nehmen.
  2. Sie sollten sich ausserdem ein bisschen Zeit nehmen, die Fragen gewissenhaft zu beantworten. Beschönigen Sie nichts, aber verkaufen Sie sich auch nicht unter Wert.
  3. Falls der Vermieter weitere Formulare (z.B. Schufa-Auskunft) anfordert, sollten Sie diese der Selbstauskunft beilegen. Die meisten Fragen sind zulässig und müssen beantwortet werden, einige wenige Umstände müssen Sie sogar ungefragt mitteilen: dazu gehören die Information darüber wenn Sie die Miete nur mit Hilfe des Sozialamtes aufbringen können oder über Ihr Vermögen die sogenannte „Eidesstattliche Versicherung“ abgeben mussten. Eine Übersicht über zulässige und unzulässige Fragen bei einer Selbstauskunft, haben wir für Sie hier erstellt.
  4. Sollte die Miete ihrer zukünftigen Wohnung mehr als 75% ihres monatlichen Nettoeinkommens überschreiten, können und sollten Sie sich spätestens hier von der Wohnung verabschieden. Beträgt die Miete der Traum-Wohnung mehr als 50 % ihrer monatlichen Nettoeinkommen, wird der Vermieter vermutlich jemand anderen bevorzugen, es sein denn, Sie können einen Bürgen oder Mitmieter vorweisen. Sicher können Sie sich sein, wenn die Miete nicht mehr als 1/3 ihres Nettolohns beansprucht.

Ein Beispielformular für Selbstauskunft für eine Wohnung finden Sie hier.

 

Tragen Sie hier ein und nach einem erhalten alle Informationen zum Thema Selbstauskunft.

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