Eine Selbstauskunft bei einer Lebensversicherung ist nicht unüblich. Trotzdem sind nicht alle Fragen erlaubt. Wir sagen Ihnen welche sie nicht ausfüllen müssen.

Folgende Fragen dürfen zum Beispiel aus Diskriminierungsründen nicht in einem Selbstauskunft für eine Lebensversicherung auftauchen:

– Fragen zur Familienplanung
– Fragen zur sexuellen Orientierung
– Fragen zur Religionszugehörigkeit

Insgesamt darf also bei einer Selbstauskunft und deren Folgen für das Zustandekommen eines Versicherungsverhältnisses nicht diskrimminiert werden. Die genannten Fragegruppen verstoßen dabei gegen das Antidiskriminierungsgesetz.

Erlaubt sind natürlich weiterhin Fragen zu Namen, Vornamen, Geburtsdaten, der zum zukünftigen Haushalt gehörenden Personen sowie Nationalität, Einkommen und ggf. der Arbeitgeber. Wenn Sie sich für eine Lebensversicherung interessieren, sind sie nicht gesetzlich verpflichtet, einen Selbstauskunftsbogen auszufüllen. Die Versicherung muss aber Interessenten, die keine Auskunft ausfüllen, auch nicht berücksichtigen.

Hier können Sie Lebensversicherungen vergleichen.

Tragen Sie hier ein und nach einem erhalten alle Informationen zum Thema Selbstauskunft.

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